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Es gibt noch Schatzkarten. Eine von ihnen, gezeichnet von amerikanischen Geologen, zeigt in Richtung Nordpol: Über zwanzig Prozent der unerschlossenen Energiereserven der Welt werden in der Arktis vermutet. Zugleich öffnet der Klimawandel Schiffsrouten im Norden, die bislang als unbefahrbar galten. Die Politik ist von beiden Aussichten wie berauscht. Nicht von ungefähr ist von einem "Wettlauf um die Ressourcen" und einem "Arktischen Monopoly" die Rede, und dies umso mehr, seit Russlands Uboote im Sommer 2007 ein Fähnchen zum Nordpol brachten.

Die Menschen in der Arktis träumen vom großen Aufbruch.

Ihr Norden ist anders als der Norden, dessen Motive sich aus unseren Kindheitserinnerungen, Möbelhausprospekten und Skåne-Krimis speisen. Er ist anders als die skandinavischen Hauptstädte mit ihren aufgeräumten Cafés, mit ihren Zimtschnecken, Popsternchen und modischen Schönen, auch anders als die Schärenküste mit ihrem Sommerduft oder die lichten Sandstrände Dänemarks. Dieser Norden ist karg, kalt und unwirtlich. Und er vermittelt ein Freiheitsgefühl, das den Ingenieuren, Politikern und Großstadtmenschen andernorts fremd geworden ist.

Was passiert, wenn eine ganze Region an ihren Träumen zu arbeiten beginnt?

Der Journalist und Nordeuropa-Experte Matthias Hannemann hat sich auf den Weg gemacht, diesen Norden in dem Moment zu erkunden, in dem er von Politikern, Ingenieuren und Diplomaten verändert wird. Im menschenleeren Abseits zwischen Grönland, Nordkap und russischer Grenze stieß er auf Männer und Frauen, die so fest an eine goldene Zukunft glauben wie einst die Siedler an Amerikas "final frontier". Sie bauen Fabriken im Meer. Sie vergrößern die Häfen und planen neue Eisenbahnen. Sie hoffen auf gewaltige Gas-, Öl-, und Fischvorkommen, auf neue Industrien, auf Touristen und auf die Erschließung des Weltraums. Während das Eis schmilzt, beschwören sie ein Zukunftsland, in dem alles möglich ist – selbst das Nebeneinander von Natur und Industrie, das Überleben alter Traditionen und die Nachbarschaft mit Russland.

Eine Entdeckungsreise.








Matthias Hannemann. Der neue Norden. Die Arktis und der Traum vom Aufbruch. Verlag Scoventa. 216 Seiten. 19.90 Euro. Erhältlich im Buchhandel, ISBN-10: 3942073021, ISBN-13: 978-3942073028, oder über Online-Händler wie Buecher.de, Amazon und Managementbuch.de.

Eine Leseprobe finden Sie hier, eine Karte zum Buch hier.
Bilder der Reisen finden Sie hier. Den Book-Trailer mit der Musik von Biosphere finden Sie hier und auf Youtube hier.
Zum Verlag geht es hier lang, zurück zur Startseite hier.
Neue Reportagen zum "Neuen Norden" gibt es hierhier und
hier.








"Hannemann hat ein Wirtschaftsbuch geschrieben - aber eines der anderen Art."
Die Zeit


"Wen es generell nach Nordeuropa zieht, der sollte auf Matthias Hannemanns spannende Reportage-Sammlung "Der Neue Norden" nicht verzichten."

Börsenblatt des deutschen Buchhandels


"Eine völlig andere Art von Reise in den Norden."
Nordis Magazin


"Eine faktenreich und spannende Reportage."
Stuttgarter Nachrichten


"Der Bericht aus einer anderen Welt. Ein spannendes und außergewöhnliches Buch."
Managementbuch.de


"„Der Neue Norden“ ist ein Reportagen-Buch, es ist aber auch ein Wirtschaftsbuch, eine Kulturgeschichte und eine Liebeserklärung. Es ist, auf den Punkt gebracht, eine feine Sammlung von Begegnungen. [...] Wie fern einem diese Gegend auch sein mag, man entkommt ihrer Faszination beim Lesen keinen Augenblick lang."
Frankfurter Allgemeine Zeitung


"Hier schreibt einer, der genau zuhört [...] Matthias Hannemann hat in bester journalistischer Tradition [...] der Euphorie widerstanden, die einzelne Protagonisten verbreiten. Ein gutes Buch, ein wichtiges Buch."
LT-Manager


"This is a fascinating book [...] a fantastic account of
 the north and its people having to live with the continuing changes [...]
 it is also of great value to those who work in or for the north."
Polar Record


"Matthias Hannemann schafft den Spagat zwischen der Vermittlung vieler Fakten und der fast schon poetischen Beschreibung seiner Reise."
DLR Magazin








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